Tipps zur Zahnpflege

Hier finden Sie 10 Zahnpflegetipps.

Wenn Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie uns doch einfach darauf an!

1.  Richtige Zahnbürste

  • Die „richtige“ Zahnbürste sollte einen kleinen Kopf nicht größer 2-2,5 cm haben und mit weichen bis mittelharten Borsten ausgerüstet sein. Aus hygienischen Gründen sind Kunststoffborsten den Naturborsten vorzuziehen.Neuere Bürsten mit speziellen unregelmäßigen Borstenfeldesign (z.B. Oral B Cross Action) zeigen tatsächlich einen besseren Reinigungseffekt. Die Zahnbürsten nach dem Gebrauch immer so lagern, dass der Kopf offen trocknen kann. Wechseln Sie regelmäßig alle 2-3 Monate die Zahnbürste.
  • Tipp: Entsorgen Sie die Zahnbürste nach einer Erkältung oder Grippe. Eine Reinfektion wird dadurch verhindert.

2.  Regelmäßiges Zähneputzen

  • Die beste Zahnbürste bringt leider nichts wenn sie nicht in Gebrauch ist. Daher mindestens zwei Mal am Tag 2-3 Minuten die Zähne putzen. Nicht entfernte Zahnbeläge sind unter anderen Auslöser für Zahn- und Zahnfleischerkrankungen.
  • Tipps: Es ist sinnvoller die Zähne zwei mal gründlich, als nach jeder Mahlzeit flüchtig zu putzen. Nach sauren und süßen Speisen/Getränke sollte nicht sofort geputzt, sondern nur mit Wasser oder Mundwasser gespült werden.

3.  Putztechnik

  • Jeder hat seine Vorlieben, es gibt auch mehrere Techniken, wichtig ist immer von Rot (Zahnfleisch) nach Weiss (Zahn) zu putzen und nicht horizontal. Fragen Sie uns nach einer für Sie sinnvollen Putztechnik.
  • Gleichbleibende Systematik ist das A und O. Ansonsten besteht die Gefahr, dass vereinzelte Zahnflächen „vergessen“ und nicht gesäubert werden.
  • Tipp: Stehen die Borsten schon nach kurzer Zeit seitlich ab, dann drücken Sie die Bürste wahrscheinlich zu fest an die Zähne. Dies kann Zahn und Zahnfleisch schädigen. Reduzieren Sie den Druck.

4.  Zahnzwischenräume

  • Auch mit der besten Zahnbürste und der perfekten Putztechnik erreichen Sie nicht die Zwischenräume. Hier können sich sehr leicht Zahnbeläge fest setzen und zu Zahn- und Zahnfleischerkrankungen führen. Daher ist die Reinigung der Zwischenräume für die Zahngesundheit äusserst wichtig. Am besten geht das mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten. Die Anwendung ist anfangs nicht ganz einfach, aber mit etwas Übung von jeden zu beherrschen. Wenn Sie sich unsicher fühlen, fragen Sie uns doch einfach nach der „richtigen“ Technik.
  • Tipp: Die Zahnseide niemals sägeartig verwenden

5.  Zahnpasta

  • Zum richtigen Zähneputzen gehört auch die richtige Zahnpasta. Sie unterstützt den Reinigungseffekt der Zahnbürste und hilft bei der Entfernung von Zahnbelag und Nahrungsresten. Eine eindeutige Empfehlung für ein bestimmtes Produkt kann man nicht geben, jedoch gibt es Anhaltspunkte zur Auswahl:
  • die Zahncreme soll unbedingt Fluorid enthalten. Der Fluoridgehalt ist bei Erwachsenenpasten höher als bei Kinderpasten.
  • die Abrasivität (RDA-Wert) darf nicht zu groß sein, weil ansonsten gesunde Zahnhartsubstanz abgerieben und zerstört wird. Problematisch ist dies bei Personen mit freiliegenden Wurzelflächen.
  • Tipps: Personen ohne freiliegende Zahnhälse sollte eine Zahncreme mit mittlerer RDA verwenden, bei stärkeren Verfärbungen kann eine höhere empfohlen werden.
  • Personen mit freiliegenden Zahnhälsen sollten möglichst Cremes mit niedrigen RDA verwenden.
  • Sogenannte Raucher- und aufhellende Zahncremes haben einen sehr hohen RDA Wert und sollten nicht regelmässig, sondern nur ab und an verwendet werden.

6.  Kaugummi

  • Kaugummi kauen hat im Prinzip einen guten Reinigungseffekt und regt den Speichelfluss an. Der Speichel hat wichtige Funktionen zur Gesunderhaltung der Zähne wie Spülwirkung, Remineralisation, Puffer zur Neutralisation von Säuren. Nach dem Essen ist Kaugummi kauen eine sinnvolle Ergänzung, wenn es anders nicht möglich ist.
  • Tipp: Nur zuckerfreie Kaugummis, am besten gesüßt mit Xylit oder Sorbit.

7.  Mundspüllösungen

  • Mundspülungen können die Mundhygiene verbessern und unterstützen. Sie enthalten verschiedene Wirkstoffe, welche sich auch bis in die Zwischenräume entfalten. So helfen sie mit zur Vorbeugung von Entzündungen der Mundschleimhaut und Mundgeruch. Ausserdem hinterlassen sie ein angenehmes Frischegefühl im Mund.

8.  Zungenreinigen

  • Auch die Zunge kann ein Risiko für Zahnerkrankungen bergen. In den Furchen der Zunge sammeln sich die Bakterien. Dies führt zur Vermehrung dieser Bakterien und auch die Entstehung von Mundgeruch kann begünstigt werden.
  • Tipp: Anstelle von speziellen Zungenschabern reicht in den meisten Fällen auch die Reinigung mit der Zahnbürste

9.  Zahngesunde Ernährung

  • Ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung ist natürlich auch für die Zähne wichtig. So werden die Zähne mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Harte Nahrungsmittel (Äpfel, Möhren, Nüsse…) regen den Speichelfluss an. Kauen ist sozusagen Fitnesstraining für die Zähne.
  • Tipp: Zucker ist der Hauptfeind der Zähne. Achten Sie auf die versteckten zuckerhaltigen Nahrungsmittel.

 10. Zahnarztbesuch

  • Wer gesunde Zähne haben und behalten möchte kann auf den regelmäßigen Gang zum Zahnarzt nicht verzichten. Mindestens einmal, besser jedoch zweimal im Jahr wird eine Vorsorgeuntersuchung empfohlen. Ein netter Nebeneffekt bei dieser völlig schmerzfreien Untersuchung, ist der Bonuseintragung für spätere Zahnersatzleistungen mit höheren Festzuschuss.

 

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